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Wortgottesdienste am Aschermittwoch · 14. Februar 2024

Den Stufengottesdienst für die 7. und 8. Klassen hatte Frau Wagener zusammen mit der 8b vorbereitet. Schülerinnen stimmten am Vormittag des 14.02.2024 mit folgenden Worten auf die Feier ein:
„Alles hat seine Zeit: Ausgelassene Freude und tiefer Ernst. Konfetti, Luftschlangen und Ballons liegen vereinzelt noch in den Straßen und Sälen, wo die Menschen maskiert und in bunten Kostümen miteinander gefeiert haben. Doch jetzt sind die ‚tollen Tage‘ vorbei. Am Aschermittwoch beginnt für viele Christen die Fastenzeit, eine Zeit, um wieder ‚runterzukommen‘. Bis Ostern verzichten viele von uns vierzig Tage lang auf bestimmte Speisen und Getränke oder auf besondere Gewohnheiten: Christen fasten für weniger Überfluss und für mehr Sinn im Alltag. Wir wollen das Wesentliche wieder besser spüren, denn zum Fasten gehört auch, über das eigene Leben, eigene Irrtümer und den eigenen Glauben nachzudenken.“

Vom Ambo aus erklärten Schülerinnen das Symbol der Asche:
„Viele katholische Christen gehen am Aschermittwoch in die Kirche. Dort steht an diesem Tag eine Schale mit Asche von Palmzweigen aus dem Vorjahr bereit. Damit wird den Gläubigen ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. In der Bibel ist Asche ein Zeichen dafür, dass es im Leben nicht immer nur fröhlich zugeht. Asche ist auch ein Zeichen für Buße. Daher kommen auch Redensarten wie ‚in Sack und Asche gehen‘ oder ‚sich Asche aufs Haupt streuen‘, wenn jemand seine Fehler erkannt hat und sichtbar bereut. Und natürlich kommt daher auch der Name ‚Aschermittwoch‘“.

In der Lesung aus dem 2. Brief des Apostels Paulus an die Korinther (2 Kor 5,20-6,2) hieß es: „Wir sind also Gesandte an Christi statt und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen! Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden. Als Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr seine Gnade nicht vergebens empfangt. Denn es heißt: Zur Zeit der Gnade habe ich dich erhört, am Tag der Rettung habe ich dir geholfen. Siehe, jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; siehe, jetzt ist er da, der Tag der Rettung.“

Chancen und Möglichkeiten, die mit der Fastenzeit verbunden sind, kamen auch in den Liedern und meditativen Texten zum Ausdruck.

Im Anschluss an das Evangelium (Matthäus 6, 1 ff) erläuterte Pfarrer Laskewitcz, der dem Gottesdienst vorstand, in seiner Predigt, dass es in der Fastenzeit nicht darum gehe, bestimmte Leistungen zu bringen und bei Menschen zu punkten, sondern sich innerlich zu bereiten, sich neu auszurichten auf Jesus und seine Botschaft, wie er sie uns vorgelebt hat. Der Aschermittwoch sei ein bewusster Start in diese Zeit des Neuanfangs. Jede könne sich fragen, was ihr in diesem Jahr wichtig sei, worauf sie achten und was sie bewusst gestalten wolle. Die Asche sei ein äußeres Zeichen, dass wir uns innerlich darauf einließen.

 



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