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Emmaus heute - Ein Unterrichtsgang der Klasse 6d · 13. April 2024

Das Evangelium von den Emmaus-Jüngern (Lk 24, 13-25) ist (nicht nur) in der Osterzeit aktuell. Die biblische Erzählung schildert den Weg von zwei traurigen und enttäuschten Jüngern Jesu, die über die Ereignisse des Karfreitags einfach nicht hinwegkommen. Auf ihrem Weg von Jerusalem nach Emmaus gesellt sich Jesus zu ihnen. Er lässt sich erzählen, was sie bedrückt und hilft ihnen, das Geschehen vom Leiden und Sterben des Messias zu deuten und zu verarbeiten. Schließlich hält er mit ihnen Mal. Beim Brechen des Brotes erkennen sie den Auferstandenen und stellen im Rückblick ergriffen fest: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete?“ (Lk 24, 32). Beschwingt und befreit kehren sie nach Jerusalem zurück und erzählen, was sie erlebt haben.

Um dieses Geschehen zu ergründen und eine Übertragung auf das eigene Leben zu versuchen, unternahm die Klasse 6d am 11.04.2024 einen Unterrichtsgang zum Berg Tabor. Die Exkursion begann beim Kreuz auf dem Pilgerplatz vor dem Urheiligtum, dort, wo die 33 Schülerinnen in der Fastenzeit den Kreuzweg Jesu betrachtet haben.

Abwechselnd lasen die Schülerinnen eine Kreuzmeditation:

Station I: Beim Kreuz
Das Kreuz auf unseren Plätzen, in Kirchen und Kapellen,
das Kreuz in unserem Klassenzimmer, an Kettchen getragen
das Kreuz in unseren Wohnungen, in meinen Händen
das Kreuz, an dem Jesus gehangen und gelitten hat,
an dem er an mich gedacht und mich erlöst hat
das Kreuz – Zeichen der Liebe.

Das Kreuz ist das große Plus in meinem Leben.
Es soll für mich zum Heil und Segen werden.
Gott segnet mich im Zeichen des Kreuzes.
Jesus, ich schaue auf das Kreuz in meinen Händen.
Erschließe mir seine Botschaft.
Lass mich die Liebe dahinter entdecken.
Dann ist Ostern auch für mich der Beginn eines neuen Lebens.

Gottesmutter Maria, Mutter der Liebe,
wir laden dich ein, mit uns zu gehen. Du kennst Jesus am besten.
Du schaust in unser Herz und verstehst, was darin vorgeht.
Dir vertrauen wir uns an.

Es gibt Probleme, die kann und soll man lösen.
Es gibt, Schwierigkeiten, die gehören einfach zu unserem Leben
und zu unserer persönlichen dazu.
Gott lässt uns manches Schwere erleben.
Daran wachsen wir
und können dadurch für andere zum Segen werden.
Jesus, Maria, helft mir, das Kreuz in meinem Leben anzuschauen,
und es zu tragen im Glauben und Vertrauen auf Ostern.

Dann suchten sie sich ein kleines Holzkreuz aus, das die Form eines Plus-Zeichens hat. Mit diesem in Händen setzten sie ihren Weg in Stille fort.

Bei der nächsten Station wurde der erste Teil des Emmaus-Evangeliums gelesen mit der Einladung, auf der nächsten Wegstrecke mit Jesus ins Gespräch zu kommen.

Beim nächsten Stopp hörte die Lerngruppe den zweiten Teil der Emmausgeschichte.

Nun ging es geradewegs auf das Heiligtum von Berg Tabor zu.

Das Markante an diesem Heiligtum ist das leuchtende Altarkreuz.

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Die Klasse hielt im Heiligtum eine kleine Emmaus-Andacht.

Währenddessen arrangierten zwei Schülerinnen Ostereier und kleine Süßigkeiten auf dem Vorplatz.

So konnte man am Ende Ostern auch noch ein bisschen verkosten.

Schließlich wurde beschwingt wie die Emmaus-Jünger und heiter der Rückweg zur SMS angetreten wurde.


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