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Besuch der französischen Schülerinnen und Schüler, 2. Tag · 7. April 2024

Was bei uns an der SMS „Verfügungsstunde“ heißt, nennen die Franzosen „Vie de classe“. Während der Verfügungsstunde am 05.04.2024 waren die französischen Schülerinnen und Schüler aus Rennes und Plouër – aufgeteilt auf 12 verschiedenen Klassen – mit dabei. Danach brachen sie und ihre deutschen Austauschpartnerinnen auf Richtung Anlegestelle am Rheinufer.

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Während der Fahrt nach Koblenz hatten die 52 Schülerinnen und Schüler sowie die sie begleitenden 6 Lehrkräfte das Schiff ganz für sich alleine.

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Erst sahen sie die Festungsanlage Ehrenbreitstein und das Deutsche Eck vom Schiff aus.

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Später befanden sie sich in unmittelbarer Nähe dieser Sehenswürdigkeiten. Und schließlich begutachteten sie sie auch noch von oben, von der Gondel der Seilbahn aus.

Nach der Schifffahrt auf dem Rhein spazierte die Gruppe eine halbe Stunde lang an der Mosel entlang.

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Dann hatte sie ihr Ziel, das Mosellum, erreicht.

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Vor dem Mosellum stellten sich drei junge Leute vor, die die Führungen hielten, wobei der junge Mann, ein Bretone aus Dinan, die deutschen und französischen Austauschpartner zweisprachig führte. Im Mosellum erwartete die Gruppen auf mehreren Erlebnis-Ebenen verschiedene Themenfelder: Fischwanderungen im Moseltal, Stromerzeugung und Schifffahrt. Von der Dachterrasse aus konnten die Schülerinnen und Schüler in die Becken des Fischpasses blicken.

Am 05.04. war Hochwasser.

Auf der Eingangsebene wurde der Lebensraum Moseltal präsentiert.

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Einblicke in die Fischpassanlage bot die untere Ebene.

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Fischpässe – wie hier an der Mosel – sind Vorrichtungen an Stauwehren, die dank einer geschickten Wasserführung in treppenartig hintereinander gebauten Becken aufsteigende Fische vom Untergewässer zum Oberwasser leiten. Auf diese Weise können Fische Stauanlagen flussaufwärts passieren. Am Stauwerk Koblenz wird über 39 Becken ein Höhenunterschied von 6,5 m überwunden. Den Fischpass nutzen z.B. der Lachs, die Meerforelle, das Flussneunauge und der Aal (Fischarten, die zwischen Meer und Flüssen wandern) sowie das Rotauge, der Ukelei, die Barbe und die Nase (Fische, die innerhalb der Flüsse wandern). Der Fischpass Koblenz hat Vorbildfunktion für weitere Fischpässe.

Die mittlere Ebene nahm die Besucher mit in das Spannungsfeld zwischen Wasserkraft, Schifffahrt und der Fischökologie an der Mosel. Das Wasser der Mosel wird hier um 5,30 Meter gestaut. Die elektrische Leistung des Kraftwerks beträgt 16.000 Kilowatt. Insgesamt erzeugt das Kraftwerk Koblenz im Jahr rund 65.000.000 Kilowattstunden regenerativer Energie, soviel wie ca. 18.000 Haushalte benötigen.

An mehreren Experimentiertischen konnten die Schülerinnen und Schüler aktiv werden, sich mit Fragen auseinandersetzen, gemeinsam Lösungen suchen und Erkenntnisse gewinnen.

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Nach den Erlebnissen im Mosellum marschierten alle zur Seilbahn.

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Auf dem Gelände von Ehrenbreitstein angekommen, lief die Gruppe am Aussichtspunkt vorbei Richtung Spielplatz, wo nach einem anstrengenden Vormittag ein Picknick eingenommen wurde.

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Bei der Rückfahrt hatte eine Gruppe das Glück, die begehrte Seilbahnkabine Nummer 17 zu ergattern. Nur in dieser Kabine gibt es einen verglasten Boden.

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Am Nachmittag stand eine Rallye in der Altstadt auf dem Programm.

Nach der Einteilung in kleine, sprachlich gemischte Gruppen strömten die Schülerinnen und Schüler aus in Richtung Pegelhaus, Deutsches Eck, Deutschherrenhaus, Münzplatz, Plan, Firmungsstraße, Rathausplatz und Schängel. Überall dort galt es, Aufgaben zu lösen und Fotos zu schießen.

Am späten Nachmittag händigten die Gruppen Frau Hannuschke ihre Ergebnisse aus, denn der Einsatz wurde mit Preisen belohnt.

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Es folgt ein Foto der Siegergruppe bei der Stadtrally:

Den späten Nachmittag konnten alle nach Belieben gestalten. Das war Tag 2 des Abenteuers „Austausch“.

 



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