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Stufengottesdienst der 5. und 6. Klassen – Emmausgang: Spuren hinterlassen · 14. April 2024

Den Gottesdienst am 12.4.2024 in der Pallottikirche, den Pfarrer Laskewicz leitete, hatte Frau Humberg mit den Schülerinnen der 6c vorbereitet.

Drei von ihnen begrüßten die Klassen und riefen ins Bewusstsein, dass Ostern das Fest der Auferstehung Jesu sei. Sie fragten: „Aber wie ist Jesus eigentlich nach seiner Auferstehung den Menschen begegnet? Vor seinem Tod hat er Spuren in den Herzen seiner Mitmenschen hinterlassen, indem er z.B. das Brot geteilt hat sowie mit seiner Art, mit den Menschen umzugehen. Genau darum geht es in unserem heutigem Gottdienst.“

Das Entzünden der Osterkerze war ein Symbol dafür, dass Jesus in der Mitte der Feier stand.

Die brennende Kerze leuchtete hell an jenem Morgen in der Osterzeit.

Im „Kyrie“ hieß es: „Herr, jeden Tag aufs Neue zeigst du uns, was Frieden bedeutet und schenkst ihn uns. Christus, du trägst uns sowohl durch Höhen als auch Tiefen und begleitest uns durch das Leben. Herr, jeden Tag strahlt deine Liebe auf uns und darüber sind wir froh.“

Anstelle einer Lesung trugen zwei Schülerinnen den Text „Spuren im Sand“ vor. Es folge das Evangelium von den Emmausjüngern (Lk 24,13-35). Dazu wurde eine Bild Präsentation gezeigt. Pfarrer Laskewicz predigte über die Spuren Jesu in unserem Leben und wie wir sie entdecken können.

Danach traten drei Schülerinnen zu den Fürbitten ans Ambo: „Guter Gott,
bitte zeige den Menschen, die sich gerade in einer schwierigen Lebensphase befinden, dass sie nicht allein sind und dass du sie durch diese Zeit begleitest. Bitte hilf allen Schülerinnen, die sich in ihrer Klasse nicht so wohlfühlen und denen es deshalb nicht gut geht. Hilf den Klassengemeinschaften dabei, zusammenzuhalten und füreinander da zu sein. Hilf den Schülerinnen, die Stress in der Schule oder Ihrem Alltag haben, dass es ihnen bald besser geht. Gib den Angehörigen von Verstorbenen Hoffnung, dass die Erinnerung an diese Menschen immer bleibt und sie begleitet.“

Bei der Gabenbereitung wie auch während der anderen Lieder begleitete Frau Kresser-McCoy den Gesang mit ihrer Gitarre.

Am Ende des Gottesdienstes gaben zwei Schülerinnen den Klassen folgende Schlussgedanken mit auf den Weg: „Auf unserem Lebensweg hinterlassen wir alle Spuren im Leben unserer Familie, Freunde und Bekannten, also bei allen Menschen, die uns begegnen. Diese Spuren können gut oder auch schlecht sein.
Du kannst schlechte Spuren hinterlassen, indem du andere enttäuschst oder ihre Gefühle ignorierst. Ein böses Wort im Streit oder eine Beleidigung kann sehr verletzen und eine tiefe Spur im Herzen hinterlassen.
Aber man kann Gott sei Dank bei anderen Menschen auch auf einfache Weise gute Spuren hinterlassen:

Bei uns nahestehenden Menschen sollten wir immer ein offenes Ohr haben, vertrauensvoll mit ihren Geheimnissen umgehen und versuchen, ihnen gute Ratschläge zu geben. Wenn man beispielsweise wegzieht oder man eine geliebte Person eine längere Zeit nicht mehr sieht, kann man ihr eine von Herzen kommende Erinnerung hinterlassen, z.B. ein Foto, ein gemaltes Bild, oder ähnliches. Bei einer Person, die man nicht besonders gut kennt, kann man, wenn sie eine anstrengende oder belastende Zeit durchmacht, mit Freundlichkeit oder Unterstützung eine riesige gute Spur hinterlassen. Vielleicht entsteht nach dieser Geste eine neue Freundschaft.“

 



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